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Frankenwald-Gymnasium Kronach

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Rund ums FWG

News am FWG

Wegen einer internen Veranstaltung endet der Unterricht am Freitag, 23. Februar 2024 um 10.55 Uhr.

Am Freitag, dem 09.02.2024, begann für die Schülerinnen und Schüler der 7c des Frankenwald-Gymnasiums eine Reise in die Vergangenheit. Pünktlich zur ersten Pause machten sie sich auf den Weg zur Festung Rosenberg in Kronach, um im Rahmen des Lernbereichs „Leben und Kultur im Mittelalter" ihre Kenntnisse über das Leben auf einer mittelalterlichen Burg zu vertiefen.

Die Festung Rosenberg, steil über der Altstadt von Kronach thronend, erzählt eine reiche Geschichte, die bis ins Jahr 1249 zurückreicht. Als ehemalige Bambergische Bischofsburg und später Landesfestung bot sie über die Jahrhunderte hinweg Schutz und Sicherheit für die Bewohner der Region.

Für die Schülerinnen und Schüler war die Festung kein unbekanntes Terrain, doch an diesem Tag eröffnete sich ihnen eine neue Perspektive. Unter der fachkundigen Führung konnten sie die verschiedenen Bauphasen der Burg erkunden, angefangen vom mittelalterlichen Bergfried über die imposanten Mauern und Türme des 15. und 16. Jahrhunderts bis hin zum bastionären Pentagon aus dem Spätbarock.

"Nie bezwungen, nie erobert!" - Dieser Leitspruch prägte die Geschichte der Festung Rosenberg. Trotz zahlreicher Belagerungen blieb sie standhaft und wurde niemals von Feinden eingenommen oder besiegt. Diese Tatsache fasziniert bis heute und auch die mit der Festung vertrauten Schülerinnen und Schüler waren davon beeindruckt.

Während ihres Besuchs konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur die Architektur der Festung bestaunen, sondern auch in die Welt des mittelalterlichen Lebens eintauchen. Sie erfuhren, wie die Bewohner der Burg ihren Alltag gestalteten, welche Rolle der Bergfried spielte und wie die Verteidigung der Festung organisiert war.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler den Innenbereich der Festung erkundet hatten, begaben sie sich auch in den Außenbereich, um die Anlage aus der Ferne zu betrachten und die strategische Lage hoch über der Stadt nachzuvollziehen.

Am Ende ihrer Exkursion kehrten die Schülerinnen und Schüler mit einer Menge neuer Eindrücke und Erkenntnisse über die Geschichte ihrer Heimatregion zurück in den Schulalltag.

(Marc Fürnkäs)

 

Am Freitag, den 9. Februar 2024, ging um 12.55 Uhr eine Ära am Frankenwald-Gymnasium zu Ende: Beate Geiger verkaufte zu diesem Zeitpunkt „ihre letzte belegte Semmel“ im Pausenverkauf des FWG. Über 20 Jahre lang hatte sie nicht nur für das leibliche Wohl von Schüler- und Lehrerschaft gesorgt, sondern dabei immer ein offenes Ohr für die Belange aller Art gehabt und wurde so zu einer überaus beliebten und allseits geschätzten Gesprächspartnerin. Beate Geiger war und ist damit auch ein wichtiger Bestandteil der FWG-Schulfamilie. Für das dahinterstehende Engagement bedankte sich natürlich auch Schulleiter Harald Weichert. Zusammen mit Sekretärin Kerstin Stumpf-Pietrafesa überreichte er am „Tag der letzten Bestellung“ stellvertretend für die Schulfamilie einen Blumenstrauß. Dies sollte aber nur ein kleiner Vorgeschmack auf die Verabschiedung des Ehepaars Geiger sein. Hausmeister Bernhard Geiger ist noch bis 29.02.2024 im Dienst und tritt dann seinen wohlverdienten Ruhestand an.

Es war wieder so weit: Der AK-Sport veranstaltete das alljährige Fußballturnier für alle „Mittelstuflerinnen“ und „Mittelstufler“ am FWG. Nach wochenlanger Organisation und Vorfreude fand das Turnier dann für die angemeldeten Teams am 15.11.2024 in der Turnhalle des Schulzentrums statt. Das Turnier diente als Sichtungsturnier für die beliebten Schulmannschaften. Nur die Besten ergatternten einen der begehrten Plätze in den Schulmannschaften.  Diesmal allerdings ohne die vielen Zuschauer von der Tribüne aus, da diese gesperrt war. Davon ließen sich die Fußballerinnen und Fußballer allerdings nicht unterkriegen und feuerten sich so nur noch umso mehr gegenseitig an. Die gute Stimmung konnte man bereits am Anfang des Turniers wahrnehmen.

Nach dem Aufwärmen und der Begrüßung durch unseren stellvertretenden Schulleiter Matthias Schneider und dem AK-Sport konnte es also endlich losgehen. In Gruppe C spielten die 9. Und 10.Klässler im Modus „jeder gegen jeden“ immer zweimal gegeneinander. Nach sieben Spielen setze sich das Team 1. FC NoName der Klasse 10a durch und waren somit die Gewinner der Jahrgangsstufen 9 und 10.

Währenddessen spielten die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen in der Vorrunde in Gruppe A und B gegeneinander. Da sich hier allerdings mehr Teams angemeldet hatten, spielte immer nur einmal „jeder gegen jeden“.  Nach einer kurzen, 10-minütigen Pause ging es dann weiter mit den Spielen um Platz 5 (Sieger: 8a - ELDLD) und um Platz 3 (Sieger: 8c - Ohio Lakers). Um 15.30 Uhr war es dann so weit: Das große Finale stand an! Und mehr Spannung ging hier wirklich nicht mehr. Das Team FC Kloputzer der Klasse 7b und das Team FC Barcelona der Klasse 8b schenkten sich nichts und gaben sich ein packendes und höchst spannendes Match. Die Mitschüler sahen ein sehr aufregendes Finalspiel in der Dreifachturnhalle. Als es nach 15 Minuten dann immer noch 0:0 stand, kam es auch noch zum Elfmeterschießen, wobei es in der Dreifachturnhalle noch einmal sehr laut wurde. Nach mitreisenden 10 Minuten setzte sich das Team FC Kloputzer als Gewinner der 7ten und 8ten Jahrgangsstufe durch.

Die Siegerehrung im Anschluss vollendete dann das Turnier, bei dem zwei Klassen auch einen Preis als das fairste Team des Nachmittags ausgezeichnet worden sind.

Insgesamt war es ein gelungener Mittwochnachmittag, der viel Freude, Spaß und Bewegung mit sich brachte.

Der AK- Sport bedankt sich bei allen Helfern und dankt für die zahlreiche Teilnahme der Schülerinnen und Schüler am Turnier!

 

(Emma Wich-Heiter, Maria Kukowski)

Sport im Freien zu treiben erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Schüler des Frankenwald-Gymnasiums greifen diesen Trend auf und entwickeln für den Landesgartenschau-Park einen Trimm-Dich-Pfad. 

In den 1970er Jahren brachte „Trimmy“, ein kleines, stämmiges Zeichentrick-Männchen, die ganze Nation in Bewegung. Mit einer neuen Fitness-Kultur wollte man dem Übergewicht Herr werden, mit dem die Wirtschaftswunder-Generation zu kämpfen hatte. Mehr als zwei Jahrzehnte war der Slogan „Trimm Dich durch Sport“ Anspruch und Ansporn, sich mehr zu bewegen. Und über acht Millionen Deutsche hatten die Botschaft verstanden. Auf sogenannten „Trimm-Dich-Pfaden“ trabten Fitnesswillige entlang von Parks oder an Waldrändern durchs Grün und machten an einfachen Geräten für jedermann geeignete Leibesübungen. Doch irgendwann war dieser Trend vorbei, Fitnesstempel und andere Trendsportarten lösten den kostenlosen Freiluftsport ab. Dann kam Corona, die Studios waren geschlossen und Outdoorsport wurde wieder beliebter. Viele Kommunen besannen sich auf ihre alten Trimm-Dich-Pfade, brachten diese in Schuss oder bauten neue. Und obwohl Fitnessstudios längst wieder geöffnet sind erleben Trimm-Dich-Pfade ein Revival.

Zwölf Schülerinnen und Schüler des Frankenwald-Gymnasiums haben diesen Trend aufgegriffen und entwickeln im Rahmen eines P-Seminars den Klassiker in einer zeitgemässen Neuauflage. Installiert werden soll der Trimm-Dich-Pfad im Landesgartenschau-Park. „Der zentrale Standort, im Herzen der Stadt, ist ideal. Wir schaffen hier ein Angebot, das es so in Kronach noch nicht gibt. An der frischen Luft lassen sich Ausdauer, Beweglichkeit, Kraft und Koordination ideal trainieren - das macht Spaß und kostet nichts“, unterstreicht Studienrat Sebastian Buga, der das P-Seminar anleitet.

„Das Konzept sieht einen Parcours mit zehn Stationen vor, beginnend auf der Höhe der Seebühne bis zum Bolzplatz. Unsere Schülerinnen und Schüler haben ihr Konzept unter sportwissenschaftlichen Gesichtspunkten entwickelt. Der Parcours ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene bzw. für Jugendliche und Erwachsene ab einer Körpergröße von 1,40 m geeignet“, so der Sportlehrer. Zu den Übungen gehören Armkreisen, Hüftkreisen, Knieheben, Wadenheben, Liegestütze, einbeinige Kniebeuge, Klimmzüge, Dips, nach hinten Lehnen und Rudern. Für manche Übungen reicht der eigene Körper, andere, wie z.B. Klimmzüge, werden an einfachen Geräten ausgeführt. Kurze, leicht verständliche Anleitungen sollen Freunde des Freilufttrainings auf entsprechenden Schildern an den Stationen entlang des Parcours finden. „Wer fit ist, der kann zwischen den Stationen joggen und die einzelnen Übungen sowie die gesamte Abfolge nach Lust und Laune wiederholen. Anfängern kann ein einmaliger Durchgang durchaus reichen. Der Charme dieser Übungen liegt darin, dass man sie entsprechend des eigenen Fitnesslevels anpassen kann. Wer die Anleitungen befolgt, kann keine groben Fehler machen.“ Ein Durchgang, so der Sportpädagoge, dauert ca. 20 Minuten.

Sebastian Buga weiter: „Im Rahmen der einjährigen Projektphase des P-Seminars haben unsere Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Arbeitsgruppen das Konzept sowie die Übungen entwickelt. Sie haben Texte geschrieben, Pläne gezeichnet, Schilder und Piktogramme gestaltet - und sie haben die Hälfte der für die Realisierung des Projektes notwendigen Investitionssumme von insgesamt 6.000 Euro in Form von Sponsorengeldern akquiriert. Eine hervorragende Leistung!“ Ziel des Seminars sei es, den Schülerinnen und Schülern Einblicke in Bereiche beruflicher Praxis zu ermöglichen. Insbesondere bei diesem Seminar sei dies in vielfältiger Hinsicht möglich.

Die zweite Hälfte der nötigen Investitionssumme, also 3.000 Euro, übernimmt die Landesgartenschau GmbH, die auch den Platz für das Projekt zur Verfügung stellt. Geschäftsführer Johannes Meitner: „Wir unterstützen dieses Projekt sehr gerne. Als niederschwelliges, kostenfreies Angebot zur sportlichen Betätigung wertet das Projekt die LGS in großem Umfang auf. Die Planungen zum neuen Trimm-Dich-Pfad sind überzeugend und ich bin mir sicher, dass die Auswahl der einzelnen Geräte auf großen Zuspruch stoßen wird.

Unterstützt werden die Schülerinnen und Schüler bei der Realisierung ihres Projektes außerdem vom Weißenbrunner Unternehmen Sitec, das sich bereit erklärt hat, die hochwertigen Edelstahl-Schilder herzustellen. Sitec hat bereits für die ansprechende sowie vandalismus- und wetterresistente Beschilderung der Kunstobjekte im Landesgartenschau-Park gesorgt und entsprechende Erfahrung mit den Gegebenheiten vor Ort gesammelt.

Die Geräte für den neuen Kronacher Trimm-Dich-Pfad sind bereits bestellt. Voraussichtlich im Frühjahr 2024 soll das Projekt fertiggestellt werden. Nach der Winterpause können sich dann Sportbegeisterte in Form bringen. Kostenfrei, zu jeder Tageszeit, alleine oder in Gesellschaft Gleichgesinnter.

Am Frankenwald-Gymnasium fand kürzlich der Vorlesewettbewerb in Englisch für die 7. Jahrgangsstufe statt. Nachdem die Klassensieger in den 7. Klassen ermittelt wurden, traten diese am 18. Januar 2024 voller Vorfreude im Finale gegeneinander an.

Die Veranstaltung bestand aus zwei Runden. In der ersten präsentierten die Teilnehmer vorbereitete Texte, wobei ihre individuelle Interpretation und Ausdrucksstärke im Mittelpunkt standen. In der zweiten Runde wurde ihre spontane Vorlesefähigkeit mit einem unbekannten Text auf die Probe gestellt.

Nach einem spannenden Wettbewerb standen die Sieger fest: Louise Gwosdek aus der Klasse 7c sicherte sich den ersten Platz, gefolgt von Mia Emmert aus der Klasse 7b auf dem zweiten Platz und Moritz Volk aus der Klasse 7a, der den dritten Platz belegte.

Der Wettbewerb trug nicht nur zur Förderung der Lesefreude bei, sondern ermöglichte auch einen anderen Umgang mit der englischen Sprache, als man ihn sonst im Unterricht hat. Die TeilnehmerInnen zeigten, dass Lesen nicht nur eine Fähigkeit ist, sondern auch eine kreative Fertigkeit, die am Frankenwald-Gymnasium gebührend gefeiert wurde.

 

Marc Fürnkäs