Eine Ära am FWG geht zu Ende


– Feierliche Verabschiedung des stellvertretenden Schulleiters Johann Püttner


Der zufriedene Blick auf den Sitzplatz, den er nach 36 Jahren verlassen darf: Der stellvertretende Schulleiter Johann Püttner wurde am vergangenen Freitag bei einer rundum gelungenen Feier in den verdienten Ruhestand verabschiedet.
Über viele Jahrzehnte lang hatte er ganze Generationen von Schülern fachlich wie menschlich zum Abitur begleitet und ganz nebenbei das mitgeformt und geprägt, was man am Frankenwald-Gymnasium als eine „echte Schulfamilie“ bezeichnen darf. Und doch war am vergangenen Freitag, den 14. Februar 2014, endgültig der Tag gekommen, an dem sich eben jene Schulfamilie von „ihrem“ stellvertretenden Schulleiter Johann Püttner verabschieden musste, damit dieser in seinen hoch verdienten Ruhestand gehen konnte.
Um ihrem allseits geschätzten Johann Püttner eine angemessene„Entlassfeier“ zu bereiten, hatten sich neben Kollegen und seiner Familie viele weitere Wegbegleiter aus der Gegenwart und Vergangenheit in der Mensa des Schulzentrums eingefunden. Und all diese Vertreter aus dem Kollegium, dem Direktorat, dem Elternbeirat, dem Förderverein und der Schülerschaft unterstrichen sowohl mit ihrer Anwesenheit als auch mit ihren Grußworten, welch tiefe Spuren Johann Püttner in den vergangenen 36 Jahren am FWG hinterlassen hat.
Die drei Schülersprecher des FWGs dankten dem stellvertretenden Schulleiter unter anderem dafür, dass er immer Zeit für Schüler gehabt habe, und bezeichneten Johann Püttner aufgrund seiner ansteckenden Begeisterung, aber auch seiner bescheidenen und zurückhaltenden Art als „echtes Vorbild für jeden Schüler“. Dank für die große Unterstützung sprachen auch die Mitglieder des Fördervereins und des Elternbeirats aus. Gerhard Müller bezeichnete Püttner beispielsweise als „Meister im Schaffen guter Rahmenbedingungen“, weil der Studiendirektor immer auch „Nährboden für gute Teamarbeit“ bereit hatte. Auch Schulleiter Dr. Klaus Morsch sah die Verabschiedung seines Stellvertreters mit einem lachendem, aber auch mit einem weinenden Auge. Natürlich freue er sich für Johann Püttner, dass dieser nun endlich den wohl verdienten Ruhestand genießen könne, zeitgleich sei Püttner für ihn in den vergangenen Jahren auch aufgrund seiner menschlichen Qualitäten eine „riesige Unterstützung“ im Direktorat gewesen, die ihm natürlich jetzt fehlen werde. Die Rolle des stellvertretenden Schulleiters übernimmt in Zukunft Studiendirektor Alf Merkel, der sich ebenfalls und im Namen der Fachschaft„Wirtschaft/Recht“ bei seinem Vorgänger bedankte.
In die Schar der Gratulanten stimmten natürlich auch die Kollegen mit ein, die mit einem Liedvortrag viel Kreativität bewiesen. Personalratsvorsitzende Christiane Stömer-Rauh äußerte dabei den Wunsch aller, dass man den scheidenden Stellvertreter immer wieder gerne am FWG begrüßen würde. Das dafür passende Rüstzeug hatte mit Christoph Först das dritte Mitglied des Direktorats mit dabei. Er überreichte Johann Püttner dessen neuen Stundenplan – mit auffallend vielen Lücken, die der „Studiendirektor a. D.“ nach Belieben selbst gestalten könne.
Besonderen Glanz erhielt die Abschiedsfeier durch die Vielzahl an musikalischen Beiträgen, was ganz im Sinne Johann Püttners war. So spielten neben der Fachschaft Musik auch die Mitglieder der Big Band groß auf. Gleiches galt für das „Blues Project“. Das Besondere hierbei: Oberstudienrätin Ute Walter konnte für diesen Auftritt die beteiligten Musiker gewinnen, obwohl diese allesamt seit Jahren das Abitur in der Tasche haben. Für die Bandmitglieder war es aber eine Frage der Ehre, bei der Verabschiedung „ihres“Johann Püttners nochmals ein Comeback zu starten. Daran hatten alle Anwesenden sichtlich Freude. 
Abschließend ergriff Johann Püttner selbst das Wort. Er bedankte sich bei seiner Familie für die Unterstützung im Hintergrund und erinnerte alle Anwesenden zugleich daran, wie wichtig eine funktionierende Schulfamilie ist, da diese auch in schwierigen Zeiten immer wieder der so wichtige Rückhalt im eigenen Tun sei.