Mathematik ist schön!

 

Mei – sie werden so schnell groß!

Gestern noch hat er sich über Brüche gefreut, die sich kürzen lassen – heute schon diskutiert er mathematische Jahrhundertprobleme!

Tobias Becker, frisch gebackener Bachelor der Mathematik und mittlerweile Master- Student an der Universität Erlangen (und ehemaliger Schüler des FWG), verbrachte einen „vergnüglichen“ Tag bei uns und begrüßte die derzeitige Q11 freudig mit den Worten: „Was verbindet ihr mit der Mathematik? – Außer Trauer und Verzweiflung!“

Damit war klar, diese Mathe- Stunde wird nicht langweilig.

 

Tobias schaffte es, selbst die mathemuffligsten unserer Schüler mitzunehmen in die Welt der höheren Mathematik – die, wie er selbst sagt: „wunderschön, mitreißend und meistens sch…“, ist.

Frust, so meinte er, gehört zur Mathematik, das ist aber gar nicht schlimm, denn das Hochgefühl etwas mathematisches nach langem Denken verstanden zu haben, sei das Höchste der akademischen Gefühle.

„Abseits der Schulmathematik mit ihren Grundlagen und Zahlen gibt es für jeden das richtige Teilgebiet der Mathematik“, eine Aussage, die viele Schülerinnen und Schüler eher skeptisch betrachteten.  Umso erstaunter waren sie dann aber über die mathematischen Probleme, die Tobias kurzweilig und anschaulich erläuterte und dabei immer wieder aus seinem Uni- Alltag plauderte. Ob Logik, Graphen- und Zahlentheorie oder Differentialgeometrie – bekanntlich steckt Mathematik überall - dass man damit aber auch richtig Geld verdienen kann, das war dem ein oder anderen wohl eher neu.

Die Schülerinnen und Schüler durften sich dann auch selbst an bekannten, aber ungelösten Problemen der Mathematik versuchen und sammelten erste Erfahrungen mit dem mathematischen Beweisen. „Eine furchtbar logische Sache“, so die Meinung eines vertieften Schülers.

Am Ende des Vortrags blieb dann auch noch genügend formelfreie Zeit den ehemaligen FWG´ler mit Fragen zu löchern und sich Tipps zu holen wie man denn nun das Mathe- Abitur „unbeschadet“ übersteht.

Und weil Tobias gerade einmal da war, durfte er dann auch gleich noch einigen W-Seminar- Teilnehmern aus seiner Bachelor- Arbeit berichten und gab den zukünftigen Abiturienten viele Anregungen und Mahnungen mit auf den Weg: „Fangt nicht erst am Abend vorher an – Das wird nix!“

Wir hoffen, das wir das nächste Mal den Herrn Doktoranden Becker bei uns begrüßen dürfen und wünschen bis dahin viel Erfolg im Studium.