5. Jahreszeit bei den 5. Klassen

 

Überall bunte Farben, lautes Lachen aus allen Richtungen, Einhörner wohin das Auge reicht, verschiedene bunte Tiere und sogar ein sprechender Teddybär. Was sich zuerst nach Halluzinationen anhört, stellt sich letztlich als der Tutorenfasching der 5. Klassen heraus. Denn ohne den ging es auch dieses Jahr nicht.

Doch zu einer gelungenen Faschingsfeier gehört natürlich mehr als nur tolle Kostüme. Deshalb ging es nach der Begrüßung auch gleich mit dem ersten Spiel los: Reise nach Jerusalem. Um das ganze etwas spannender zu machen, wurden den Fünftklässlern kleine Aufgaben gestellt. Wenn man nämlich auf einem Beim hüpft oder rückwärts um die Stühle laufen muss, kann man tatsächlich ganz schön ins Schwitzen kommen.

 

Kurz darauf ging es auch schon mit einer Polonaise weiter - ein Partyklassiker, der natürlich nicht fehlen durfte. Die lange Schüler-Schlange schlängelte sich sogar aus dem Mehrzweckraum hinaus und trieb die Stimmung so bis auf den Höhepunkt.

Sehr gut angekommen ist auch das Spiel „Luftballontanz“, bei dem die Teilnehmer zu zweit einen Ballon in verschiedenen Tanzpositionen zwischen ihren Körpern halten müssen, ohne dass er runterfällt oder platzt.

Mir hat dieses Spiel am besten gefallen. Aber auch die restliche Feier finde ich total toll, weil die Stimmung so lustig ist.“, erklärte die Schülerin Amelie Angles aus der 5b. Ihr Kostüm war wortwörtlich „zum Anbeißen“: Sie hatte sich als Milky Way verkleidet. Aber auch alle anderen zeigten ihre Kreativität bei der Kostümwahl. Ob gefährlicher Leopard, niedliches Einhorn oder böser Teufel - hier war alles vertreten.

Anschließend ging es direkt mit dem Spiel „Luftballonfahrt“ weiter. Anders als beim Spiel davor, mussten die Schüler jetzt gegeneinander antreten. Jeder hatte einen Ballon am Fuß befestigt und musste versuchen die der anderen zu zertreten, aber gleichzeitig auf den eigenen aufzupassen. Neben den Schülern und einigen Tutoren kämpfte sogar Frau Aust in ihrem auffallenden Bienenkostüm um den ersten Platz, den erreichte allerdings der Tutor Phillipp Gundermann.

Nach einer Runde „Macarena“ ging es auch schon mit dem „Eierlauf“ weiter, bei dem zwei Teams in einem anspruchsvollen Parkour gegeneinander antreten mussten. Hier war auch Teamgeist gefordert, da die umstehenden Schüler ihr Team anfeuern mussten. „Toll, dass die Kinder so viel Stimmung mitgebracht haben. Es macht wirklich einen Riesenspaß.“, beschrieb die Tutorin Xenia Makeev die Atmosphäre.

Zwischendurch gab es immer mal wieder Tänze wie den „Ententanz“ oder „das Fliegerlied“, was natürlich auf keiner guten Faschingsfeier fehlen durfte. Außerdem gab es die Möglichkeit, sich mit Brezeln, Krapfen, Getränken oder Süßigkeiten zu stärken, die vom AK Orga bereitgestellt wurden.

Nach einer kleinen Pause traten die Schüler beim bekannten Spiel „Mohrenkopfwettessen“ gegeneinander an. Auch wenn (oder eher gerade weil) es dabei eine riesige Sauerei gab, hatten alle Teilnehmer viel Spaß und hatten praktischerweise gleich noch etwas im Magen. Schließlich folgte noch eine Runde Sackhüpfen und eine weitere Polonaise bevor es mit dem eigentlichen Highlight losgehen konnte: Der Kostümwettbewerb. Die buntesten Kostüme, darunter eine Hexe, eine Spinne, ganze sieben Einhörner und viele weitere, rangen um den ersten Platz und auch wenn alle Kostüme wirklich toll waren, konnte es zum Schluss leider nur 4 Gewinner geben. Den 4. Platz belegte eine Ballerina und auf dem dritten Platz landete unser Besuch aus Hogwarts: Hermine Granger höchstpersönlich. Den zweiten Platz ergatterte der Schokoriegel „Milky Way“ und der erste Platz ging schließlich an Marie Baumann aus der 5a, die sich als Kuh verkleidet hatte.

Dass nicht alle gewinnen konnten, bereitete der tollen Stimmung aber kein bitteres Ende. Im Gegenteil: Als anschließend alle nochmal zu fetziger Musik tanzen konnten, hätte es besser nicht mehr werden können. Nach einer letzten Polonaise neigte sich die Party dann auch leider dem Ende zu. Die Moderatoren Xenia und Max bedankten sich beim AK Technik, beim AK Orga und selbstverständlich auch bei Frau Gödel und bei Herrn Ginevrino, die die Tutoren tatkräftig unterstützt haben. Zuletzt wurden noch die restlichen Krapfen verteilt und alle konnten glücklich und mit einigen schönen Erinnerungen nach Hause gehen.

 

-Carina Rädisch und Manjana Diepold (Klasse 9b)