Die Ausstellung „Menschen – Flucht, Vertreibung, Heimat“ der „MutMacher“ des FWG setzt ihre „Tournee“ durch Bayern fort

 

Rummelsberg. Seit dem 6. November ist in der Rummelsberger Philippuskirche die Ausstellung „Menschen – Flucht, Vertreibung, Heimat“ des Kronacher Frankenwald-Gymnasiums zu sehen. Die Schüler Jule Ditsche, Chiara Mitter, Ralph Monheim und Julia Sünkel eröffneten im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Vorstandes der Rummelsberger Diakonie, Dr. Günter Breitenbach, ihre Ausstellung.

„Wir wollten uns umfassend mit den Themen Flucht, Vertreibung und Heimat auseinandersetzen,“ sagte Ralph Monheim zur Entstehung der Ausstellung. Es ging dabei um Fluchtursachen, um Vertreibung, darum, welche Hürden überwunden werden müssen, um Deutscher werden zu können, um ganz persönliche Schicksale von Flüchtlingen und um den Begriff Heimat, und was die Schülerinnen und Schüler mit diesem Begriff für sich selbst verbinden. „Wir selbst waren betroffen. Wir hatten zwei Monate keinen Sportunterricht, weil die Turnhalle mit Flüchtlingen belegt war,“ sagte Julia Sünkel und fährt fort: „Das hat uns wenig ausgemacht, denn was sind zwei Monate, wenn Menschen dafür ein sicheres Dach über dem Kopf haben.“

Dass sich die Auseinandersetzung und die Mühe für die Ausstellung gelohnt haben, kann in der Philippuskirche angeschaut werden. „Das ist hier nicht einfach eine gute Schülerarbeit, das ist Premium-Qualität,“ lobte Dr. Breitenbach die professionell zusammengestellten und produzierten Tafeln. Breitenbach begrüßte neben den rund 25 Schülerinnen und Schülern auch die beiden Fachlehrer Matthias Schneider und Matthias Simon, die die Arbeiten zur Ausstellung begleitet haben.

Neben den beiden Studierenden der Diakonenausbildung, Magdalena Kern und  Sascha Stephan wirkten Lektor Diakon Günter Tischer und der Gesangsverein Spittelstein unter der Leitung von Anja Seitz am Gottesdienst mit. Er war gleichzeitig der Abschluss des Volleyballturniers der Diakonenausbildungsstätten in Deutschland.

Die Ausstellung ist geeignet ab der Klassenstufe 10. Für jüngere Schülergruppen empfiehlt sich eine Auseinandersetzung mit dem Thema vor Besuch der Schau. Ort der Ausstellung ist die Philippuskirche in Rummelsberg vom 6. – 23. November 2016. Die Kirche ist tagsüber geöffnet. Begleittexte liegen aus. Der Ausstellungsbesichtigung kann, wenn gewünscht, eine Ortsführung durch den Ort Rummelsberg angeschlossen werden. Terminabsprachen über Diakon Maximilian Hubmann, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Tel.: 09128-502216

 

Bericht und Foto wurden freundlicherweise von der Rummelsberger Diakonie zur Verfügung gestellt.