„Des war a richtig geiler Nachmittag“

 

Nach drei Stunden muss man es ja wissen, ob es denn jetzt schön war oder nicht. Das Urteil über den Tutorenfasching am vierten Februar war und ist jedenfalls eindeutig: Geil, spitze, super! Auch dieses Jahr waren die Fünftklässler wieder eingeladen, einen Nachmittag in der Schule zu verbringen, um gemeinsam mit den Tutoren und einigen Lehrern die „fünfte Jahreszeit“ zu feiern.

 

Als um 15.00 Uhr die ersten Fünftklässler eintreffen, sind die Tutoren und andere Beteiligte schon circa eine Stunde da, um alles vorzubereiten. Entsprechend zügig geht dann auch los mit der Anwesenheitskontrolle. „Ist die 5A da?“ - „JAAAAAAAAA!!!!“ Schüchternheit oder mangelnde Bereitschaft sich auf den doch recht ungewöhnlichen Nachmittag einzulassen, sind also schonmal kein Problem, wenn es gleich mit dem wohl bekanntesten Spiel bei einem Kinderfasching losgeht: „Reise nach Jerusalem“. Hier können die Schüler dem Publikum zeigen, dass sie schneller sind als die Tutoren, die auch versuchen einen Stuhl zu ergattern. Die Frage, ob mancher Tutor dabei absichtlich etwas früher aufgegeben hat, wird allerdings wohl auch in Zukunft unbeantwortet bleiben.

Nach einer Polonaise durch die Mensa, in der die Feier stattfindet, können Fünftklässler wie Tutoren ihre Ausdauer beim „Zeitungstanz“ zeigen. Dabei müssen immer zwei Personen auf einem Zeitungspapier tanzen, das immer kleiner gefaltet wird. Gewonnen hat der, der auf dem kleinsten Papier noch steht.

In einer kurzen Pause hatten die Fünftklässler, aber auch die Tutoren, Gelegenheit sich mit Brezen, Krapfen und Getränken für die „Luftballonfahrt“ zu stärken. Ziel in diesem Spiel ist es, den Luftballon des Anderen zu zertreten und den eigenen zu schützen. Um die Schwierigkeit weiter konstant hoch zu halten, wird die Spielfläche kontinuierlich verkleinert, je weniger Ballons noch „leben“.

Bevor die Schüler ihre Geschicklichkeit und Teamfähigkeit beim Sackhüpfen unter Beweis stellen konnten, zeigten sie auch dieses Jahr wieder rekordverdächtige Geschwindigkeiten beim Mohrenkopfessen ohne Hände.

Als letztes Event stand der altbekannte Kostümwettbewerb auf der Tagesordnung. Eine Jury aus Tutoren und Lehrkräften bewertete nicht nur einen Clown, FBI-Beamte, eine nahezu vollständige FCB-Mannschaft, einen Soldat ohne Waffe und viele andere, sondern auch einen Dr. Morsch mit bedeutend weniger Haaren als das Vorbild, der auch gleich den dritten Platz zugesprochen bekam. Der zweite Platz wurde von Darth Vader ergattert und der erste mit großem Abstand Elvis verliehen, der auch eine recht beeindruckende Tanzeinlage ablieferte. Unerwähnt bleiben soll allerdings auch der Ehrenpreis nicht, verliehen an vier Tutoren für ihre zusammenpassende Arnold-Schwarzenegger-Style-Verkleidung, den sie sogleich mit einer gemeinsamen Tanzeinlage feierten und so den Abend pünktlich um 18.00 Uhr ausklingen ließen, als die ersten Eltern ihre Kinder abholen wollten.

An dieser Stelle soll den Leitern der Tutoren, Frau Gödel und Herr Ginevrino, den Tutoren selbst, dem AK Technik und dem AK Orga gedankt werden, die den reibungslosen Ablauf dieses bewährten Events erst möglich gemacht haben.

by bahe