Einführung in die Bibliotheks-Recherche für die 10. Klassen

 

Wikipedia und der erste Suchtreffer bei Google, - das reicht doch sicher, um für ein Referat ausgerüstet zu sein.“   Ähnliches ist im Denken vieler Schüler noch häufig verankert, sorgt aber für Sorgenfalten auf der Stirn der Lehrer, wenn auf diese Weise erstellte Referate den inhaltlichen Anspruch vermissen lassen.  Um dieser Entwicklung entgegenzusteuern, geht das FWG seit diesem Schuljahr neue Wege.

 

In Zusammenarbeit mit der Kreisbibliothek bekommen alle 10. Klassen eine Einführung in die Bibliotheks-Recherche. Ziel ist, die Jugendlichen schon allmählich auf das wissenschaftliche Arbeiten vorzubereiten, welches in der Oberstufe eine zentrale Rolle spielen wird, und sie schon jetzt fit für Referate mit sinnvoller Quellenauswahl zu machen. Informationskompetenz ist dabei das wichtige Stichwort, das die Jugendlichen lernen sollen, denn: nicht der erste Suchtreffer, den das Internet hergibt, muss auch eine seriöse Quelle sein. So informierte Frau Madeleine Diezel die Schülerinnen und Schüler beispielsweise darüber, dass die Suche über google zwar eine sehr schnelle Anzeige der Ergebnisse bringe und einfach zu bedienen sei, aber die Nachteile doch auf der Hand lägen: eine viel zu große Treffermenge, die ersten Ergebnisse seien meist irreführende Werbeanzeigen und die Unterscheidung in wissenschaftliche und unwissenschaftliche Quellen sei häufig schwierig.

Nach einem ersten rein informativen Teil über den Bestand der Kreisbibliothek und die Möglichkeiten, sich beispielsweise über den OPAC Literatur zu beschaffen, wurden die Jugendlichen selbst aktiv und erledigten bei einer Bibliotheks-Rallye verschiedene Aufgaben zur Literaturrecherche.

Das in diesem Jahr angelaufene Pilotprojekt soll auch in den zukünftigen Jahrgängen den Übergang in die Oberstufe erleichtern und die Zusammenarbeit zwischen FWG und Kreisbibliothek noch stärken.

StRin B. Göckel