Besuch der IAA mit Unterstützung der Firma Dr. Schneider

 

Mit einem solch deutlichen Appell hätten die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe am Frankenwald-Gymnasium Kronach nicht gerechnet: „Ihr seid die Zukunft von morgen!“ rief ihnen beispielsweise Tobias Münch entgegen. Der Mitarbeiter des TÜV Süd war einer der Referenten, die den rund 40 Schülerinnen und Schülern der Q11 und Q12 des FWGs bei deren Besuch der 66. Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt die Besonderheiten und Vorzüge des Ingenieurberufs vorstellten. Der Besuch der IAA im Rahmen des „GoIng-Projekts“ wurde auch mit der Unterstützung der Firma Dr. Schneider aus Neuses ermöglicht.

 

Das „GoIng-Projekt“ wurde ins Leben gerufen, um das Interesse der zukünftigen Ingenieure für den Bereich der Automobilbranche und deren Forschung und Entwicklung zu wecken. Und die zahlreichen Vorträge und Eindrücke bewirkten bei dem einen oder anderen Kronacher Gymnasiasten genau das. Für eine 16jährige Schülerin stand am Ende des IAA-Besuchs auf jeden Fall fest: „Der Bereich des Automobil-Designs klingt absolut interessant, und ich werde mich darüber sicherlich weiter informieren.“

Die „FWGler“ wurden auf ihrer Reise zu einer der weltgrößten Automobil-Messen von drei Lehrkräften begleitet. Dabei trafen sie immer wieder auf Kenner und echte Experten der Branche und erhielten hier aus erster Hand Informationen über die Ausbildung und das Studium im Bereich Ingenieurwissenschaften und Mechatronik. Die Botschaft war klar: Die  Abiturientinnen und Abiturienten von morgen sind für die Zukunft dieser Berufe unverzichtbar.

Nach den Vorlesungen und dem Mittagessen wurden die Schülerinnen und Schüler in Gruppen eingeteilt und über das Messegelände geführt. Immer wieder kamen sie dabei bei diversen Informationsständen ins direkte Gespräch oder mussten mit einem Quiz, kniffligen Denkaufgaben und einer Gruppenarbeit ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen. „Teamwork, kreatives und innovatives Denkens sowie Logik sind essentielle Bereiche im Beruf eines Ingenieurs“, lautete immer wieder die Botschaft der entsprechenden Firmen – soll heißen: Wer erfinderisch, neugierig und spontan ist, ist bestens für das Arbeiten in der Automobilbranche geeignet. Das kam auch bei den FWGlern gut an.

Anschließend nutzten die Kronacher Gäste noch die Möglichkeit, das Messegelände der IAA selbstständig zu erkunden und sich somit ebenfalls direkt bei den verschiedenen Automobilherstellern über das Berufsfeld des Ingenieurs und des Mechatronikers und die damit gegebenen Chancen zu erkundigen. Sie erfuhren somit viel über die Vielseitigkeit der Automobilindustrie und die mit ihr verbundenen Berufsmöglichkeiten.

Als der voll besetzte Bus des Frankenwald Gymnasiums am frühen Abend das Messergelände in Frankfurt wieder verließ, waren die Köpfe der Schüler und Lehrer voll von aufschlussreichen Eindrücken. Und nicht wenige waren sich einig: „Dank dieses Ausflugs wissen wir, auf welchem Weg wir nach dem Abitur gerne ins Berufsleben starten würden.“