Physikalische Highlights in der ganzen Stadt

 

„Können wir am FWG auch so einen Fusionsreaktor bauen? “  - Das ist nur eine der Fragen, die sich am Donnerstag stellte, als 30 physikinteressierte Schülerinnen und Schüler des FWG an der Universität in Jena standen. Dort hatten Universität, Stadt und deutschlandweite Verbände, Firmen und Bildungsinitiativen zu den Highlights der Physik geladen. Verteilt über die gesamte Innenstadt und die Universitätseinrichtungen gab es Physik für Laien und Könner aller Jahrgangsstufen.

Ob Wissenschaftsshow in der Fußgängerzone oder Fachvortrag im Hörsaal, für jeden war etwas dabei. Kernstück war ein großes Messezelt mit unzähligen Exponaten zum Anfassen und Mitmachen, die verschiedenste Teilgebiete der Physik und Informatik vorstellten. 

Vom Themengebiet der Optik - „das hatten wir in der 7. Klasse auch schon, bei uns war aber das Vorführgerät nicht so cool...“ „...mach mal ein Bild, das müssten wir doch selbst nachbauen können!“ - über Teilchenphysik bis hin zur Astrophysik - „Aber warum kann ich jetzt genau HÖREN, wir ein Stern stirbt?“, war alles vertreten was die moderne Physik zu bieten hat.

Vor allem das vom Einstein- Institut bereitgestellte Zelt zur Gravitationswellenforschung machte bei den FWG´lern großen Eindruck. Die einen diskutierten mit den Betreuern der verschiedenen Stationen, während sich andere intensiv für die Technik interessierten mit denen die Projekte vorgestellt wurden. Interaktiver Tisch, 3D- Bewegungsscan oder gestengesteuerte Monitore - auch die Informatiker kamen auf ihre Kosten. Im Zelt nebenan konnte man gleichzeitig  dem Schülerwettbewerb folgen der kreative Lösungen von Schülern zu gestellten physikalischen Aufgaben vorstellte und der auch bei unseren Schülern zu Diskussionen anregte und die ein oder andere Idee für einen FWG- Wettbewerb sprießen lies.
Alltagsanwendungen und Knobelaufgaben - vorgestellt in vielen Mitmach- Experimenten rundeten das Programm ab und sorgten für eine spielerische Auseinandersetzung mit Energieerhaltungssatz, Festkörperphysik und Co.
Am Ende des Tages fuhr ein Bus zurück nach Kronach in dem über Lehrpläne und selbstständig auftauchende U-Boote diskutiert wurde,  in dem darüber spekuliert wurde ob eine Aquariumpumpe wohl ausreichen würde um genügend Luftdruck für hübsche Welleninterferenzen auf einer Wasseroberfläche zu erzeugen und natürlich auch wo es in Jena das beste Eis gab.