Jugend trainiert für Olympia: Gelungene „Premiere“

 

Gemäß dem  Motto „dabei sein ist alles“ machten sich 22 Schülerinnen und Schüler mit ihren Sportlehrern vom Frankenwald Gymnasium auf den Weg zu den Stadtmeisterschaften der Leichtathletik in das Fuchsparkstadion Bamberg. Nachdem im Landkreis Kronach kein Kreisentscheid stattfand und sich die Einladung nach Bamberg und damit die Möglichkeit der Qualifikation sehr  kurzfristig ergeben hatten, musste die Mannschaftszusammenstellung recht spontan erfolgen und somit traten kurzentschlossen 12 Jungen und 10 Mädchen der Wettkampfklasse III (JG 2000-2003) in insgesamt sieben Disziplinen an und gaben im Laufen, Springen und Werfen ihr Bestes. Bisher war das FWG nur beim B-Programm Leichtathletik, d.h., auf Kreisebene gestartet. Die Chance auf eine Teilnahme am Bezirksfinale war eine willkommene Premiere.

 

Nach der Anreise mit der Bahn am frühen Morgen, legten die Schüler quasi zum „Warmlaufen“ einen strammen Fußmarsch zum Stadion zurück und bewiesen sich in ihren drei Paradedisziplinen vor Kampfrichtern und Konkurrenten. Von jeweils drei Schülern des FWG gingen die zwei besten Leistungen in die Wertung ein. Im Hochsprung dominierte Christoph Bauer den Wettkampf (1,56m), Laura Hellgeth konnte mit 1,44m eine persönliche Bestleistung verbuchen. Besonders nennenswert ist die Weite von Ralph Monheim mit 11,35m beim Kugelstoßen.  Beim abschließenden 800m- Lauf sammelten die Schüler noch einmal alle Kräfte und gingen trotz der strahlenden Mittagssonne bis an ihre Grenzen.

Am Ende reichte es für die Jungenmannschaft des FWG (6686 Punkte) zu einem respektablen zweiten Platz unter den Bamberger Gymnasien hinter dem Dietzenhofer-Gymnasium (6954 P.) und vor dem Clavius-Gymnasium (6622 P.) bzw. dem E.T.A. Hoffmann-Gymnasium (6142 P.).  In der Gesamtwertung der Kreisfinals scheiterten die Mädchen mit 5634 erzielten Punkten hinter der  Victor- von -Scheffel Schule Bad Staffelstein mit 5668 Punkten nur knapp an der Qualifikation.  Umso größer war die Freude, dass sich die Jungs vom FWG bei ihrer „Premiere“ neben Bamberg und Coburg für das oberfränkische Bezirksfinale am 30. Juni qualifiziert hatten.