„Medienscouts“ informieren Vertreter der Landes-Eltern-Vereinigung (LEV) über Gefahren neuer Medien

 

Trotz schwierigster äußerer Bedingungen machten sich am Samstag, den 31. Januar, zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Landes-Eltern-Vereinigung (LEV) aus ganz Oberfranken auf den Weg, um am Frankenwald-Gymnasium das nächste gemeinsame Zusammentreffen zu veranstalten. Hierfür stellte die Leitung der Kronacher Kreisbibliothek dankenswerterweise ihren neuen Konferenzraum zur Verfügung.

Inhaltlicher Schwerpunkt des Vormittag war ein Vortrag von Studiendirektor Alf Merkel, stellvertretender Schulleiter am Frankenwald-Gymnasium, über das richtige Lernen an der Schule. Dabei erläuterte er den Elternvertretern die Faktoren, die das Lernen und Heranwachsen der Kinder und Jugendlichen maßgeblich beeinflussen. „Vor allem durch die neuen Medien sind unserer Kinder einer Gefahr ausgesetzt, die als Zeiträuber mit Suchtgefahr agiert“, so Alf Merkel. Bestätigt wurde diese These durch den Einblick, den Sophie Mitter und Felix Beierwaltes in ihre Arbeit als „Medienscouts“ gewährten. Sie zählen zusammen mit sechs weiteren Medienscouts am FWG zu den über 70 Medienscouts in ganz Oberfranken, die in Zusammenarbeit mit dem Opferschutzverband des „Weißen Ringes“ ausgebildet wurden. Die beiden Oberstufenschüler des FWGs erläuterten den unbedachten und problematischen Umgang von Kindern und Jugendlichen mit dem Smartphone, indem sie auf einzelne Fälle aus ihrem Erfahrungsbereich hinwiesen. Die Elternvertreter zeigten sich von der Arbeit der „Medienscouts“ absolut begeistert und stellten zudem fest, wie wichtig dieser Ansatz der Medienerziehung sei. „Wir finden es toll, wenn ältere Schülerinnen und Schüler ihren Mitschülern auf Augenhöhe die Gefahren dieses Mediums deutlich machen“, so die Eltern.